20. September 2016

Geschichte

Die Katholisch Österreichische Studentenverbindung Waldmark Horn wurde am 11. Mai 1904 am Galgenberg bei Horn gegründet, in einer Zeit, in der Mittelschülern jegliche Mitgliedschaft bei Vereinen untersagt war. Es musste daher ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem gefunden werden, das die junge Verbindung vor einer Enttarnung schützte. Dazu gehört unter anderem die Gründung einer Hochschulverbindung Kuenring, die dieselben Farben und Mützen wie Waldmark hatte und damit eine Art Tarnverbindung darstellte.

Waldmark blühte bis zu ihrer ersten Auflösung 1917, die infolge Mitgliedermangels aufgrund des 1. Weltkrieges geschah. 1919 wurde Waldmark reaktiviert und von da ab war es Mittelschülern gestattet, Vereinen anzugehören. In der Zwischenkriegszeit erstarkte Waldmark und begann sich auch als proösterreichische Studentenverbindung mit dem aufkeimenden Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.

Von 1938 bis 1945 war Waldmark aufgelöst. Es starben 39 Waldmärker, und viele, die in Widerstandsbewegungen tätig waren, wurden verfolgt.

1946 konnte Waldmark erneut reaktiviert werden, feierte 1954, also noch in der Besatzungszeit, ihr 50. Stiftungsfest, bekam 1955 eine Fahne gestiftet und erblühte in den 50er-Jahren. Seit dieser Zeit ist Waldmark bemüht, am gesellschaftlichen Leben der Stadt Horn aktiv mitzuwirken, organisierte einige Ausstellungen und gab einige Schriften, u.a. die Verbindungszeitung Waldmärker heraus.

Seit 1997 können auch Damen den Couleurdamen Waldmarks beitreten. Waldmark ist heute eine moderne, aktive Mittelschulverbindung, die sich einerseits ihrer Tradition bewusst ist, andererseits aber auch ihren Blick in die Zukunft richtet.“

Die Verbotszeit bis zum Ende des 1. Weltkrieges (1904-1918)

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Die Zwischenkriegszeit und der 2. Weltkrieg (1919-1945)

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Die Zeit nach dem 2. Weltkrieg und die Zeit der Besatzung Österreichs

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Die Zeit nach 1955

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Die Zeit nach 1980

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Die Zeit nach der Jahrtausendwende

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